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Osteuropa

Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer sind die Staaten, Städte und Regionen in Mittel- und Osteuropa noch immer ein "weißer Fleck" auf der Landkarte vieler Westeuropäer. Daran hat auch der Beitritt zwölf neuer Länder zur Europäischen Union seit dem Mai 2004 wenig geändert. Im Gegenteil. Die Öffnung der Grenzen zwischen alten und neuen EU-Staaten hat an der neuen Außengrenze der EU zu neuen Hürden geführt. Dem gegenüber steht das Bedürfnis der Menschen, auch in diesen Regionen zusammenzuwachsen. Dabei spielt auch die oft verdrängte und tabuisierte Regionalgeschichte eine Rolle. Sie soll nicht mehr länger trennen, sondern verbinden. Dazu aber ist ein Austausch erforderlich, der nicht neue Mauern braucht, sondern immer weniger. Der Schwerpunkt Osteuropa auf versteht sich als Beitrag zu dieser grenzüberschreitenden Regionalisierung und eines postnationalen Blicks auf die Geschichte. Gleichzeitig versucht er, Themen und Trends nicht aus einer deutschen Perspektive wahrzunehmen, sondern aus der Perspektive der Menschen vor Ort.

Der Sammler Europas

Der große kroatische Kosmopolit Predrag Matvejevic ist tot. Ein Nachruf (taz-eins vom 6. Februar 2017)
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Fremd und doch vertraut

Die Berliner Fotografin Ann-Christine Jansson fuhr nach Breslau, ihre Breslauer Kollegin Alicja Kielan kam nach Berlin. Mit ihrer Kamera fingen beide viel Gemeinsames ein (b-taz vom 22. Oktober 2016)
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Raum für Pioniere

Dass Breslau Europäische Kulturhauptstadt wurde, hat auch mit dem Gründerzeitquartier Nadodrze zu tun. Wie Kreuzberg in es ein Symbol des Aufbruchs (taz vom 17. Mai 2016)
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Eine neue Linke für Polen

Die junge Partei Razem will Politik für sozial Benachteiligte machen – und kritisiert den autoritären Ansatz der Regierung, erklärt Aleksandra Cacha (taz-Schwerpunkt vom 12. Februar 2016)
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Breslau will europäisch bleiben

Bei den Feierlichkeiten zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahrs 2016 setzte die Stadt an der Oder ein klares Signal für ein demokratisches Polen (taz-Kultur vom 19. Januar 2016)
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Nur das Meer ist noch das gleiche

In der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa ist der Kiewer Maidan so weit weg wie der umkämpfte Donbass. Viele glauben noch an die vielgerühmte odessitische Identität. Doch die ist bedroht (taz Reise vom 7. November 2015)
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Europa ist mehr als ein Event

Breslau wird 2016 Europas Kulturhauptstadt. Die Stadt ist ein Ort des zivilen Ungehorsams. Aber um die hochgesteckten Ziele zu erreichen, muss die Generation der Solidarność den Weg für die Jungen freimachen​ (taz Kultur vom 22. Juli 2015)
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Europa sollte aus den Fehlern Jugoslawiens lernen

Nataša Kramberger lebt seit 2004 in Berlin. In ihrem neuen Buch vergleicht die slowenische Schriftstellerin die Wendeerfahrungen in Berlin mit denen in Slowenien, Serbien, Bulgarien oder Kuba (b-taz Interview vom 1. November 2014)
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Wunder an der Adria

Vom Meer des Eisernen Vorhangs ist die Adria an vielen Orten zu einem Meer der Regionen geworden. Vor allem in Istrien hat die regionale Identität den Nationalismus verdrängt. Doch es zeigt sich auch ein Nord-Süd-Gefälle (Vortrag beim Symposium "Mentalitätsgeschichte der Adria", unter anderem mit EU-Kommissar Johannes Hahn, Ilse Fischer, Marino und Martina Vocci, Flavio Bonin und Mirt Komel vom 17.-19. Oktober 2014 in Piran, Slowenien)
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Zurück zur Triestinità

Zwischen Österreich, den Staaten des ehemaligen Jugoslawien und Italien hin- und hergerissen: Triest an der Adria muss sich laufend neu erfinden. Die Grenzstadt tut sich nicht immer leicht damit. (Auszug aus dem Buch "Die Adria. Die Wiederentdeckung eines Sehnsuchtsortes", taz-Kultur, 3. September 2014)
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Das Illy-Meer

Bis in die Neuzeit war die Adria ein venezianisches Meer. Doch dann ging es epochenweise bergab. Und heute? Eine Umrundung in fünf Etappen (sonntaz vom 20. Oktober 2012)
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Anarchie ist echt anstrengend

Europa statt Nationalismus: Polens Ratspräsidentschaft zeigt sich auf dem europäischen Kulturkongress in Breslau von der überraschenden Seite – und öffnet sich der kulturellen Linken (taz Kultur vom 12. September 2011)
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Harte Kost aus dem Hinterhofland

Heimat kann ein Ort sein, aber auch Geschichte. Volker Koepp hat in seinem Dokumentarfilm "Berlin-Stettin" beides gefunden (taz-Medien vom 24. August 2011)
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Dunkle Sonnenstadt

Deutschland ist Gastland auf der Buchmesse in Minsk und will Farbe bekennen (taz-Kultur vom 11. Februar 2011)
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Auf nach Belarus!

Weißrussland ist noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte Europas. Umgekehrt kennen viele Weißrussen den Westen. Je intensiver der Dialog zwischen den Menschen ist, desto schwieriger wird es für das autoritäre Regime. Ein Plädoyer (tazzwei vom 26. Januar 2011)
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Oder und Memel. Alte und neue Grenzen in Europa

Vortrag zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "1990 als Epochenzäsur" im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte in Potsdam am 4. November 2010
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Wo liegt Sankt Petersburg?

Das Verhältnis der größten Stadt an der Ostsee zu ihren Nachbarn war von Anfang an schwierig. Doch das muss nicht so bleiben. Ein Blick in die Zukunft anhand von vier Kartenbildern (Stadtbauwelt 186, 2010)
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Königin des Ostens

Luise in Russland und Litauen (Vortrag bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten im Rahmen der Ausstellung "Luise. Leben und Mythos der Königin" am 20. März 2010)
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Miss Preußens Rückkehr

Zweihundert Jahre nach ihrem Tod wird Königin Luise in zahlreichen Ausstellungen gefeiert - und als moderne Frau gepriesen. Doch nicht nur die Deutschen entdecken die preußische Königin der Herzen wieder, sondern auch Litauer und Russen (tazzwei vom 24. Februar 2010)
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Ein Foto aus Wilna

Litauer, Juden, Polen: Im ehemaligen "Jerusalem des Nordens" gibt es so viele Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, wie es Nationalitäten gibt. Eine Reportage (taz Kultur vom 17. September 2009)
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Der totalitäre Faktor

Der Krieg als Mutter aller Utopien: Die polnische Künstlerin Aleksandra Polisiewicz hat sich die Pläne des NS-Regimes für die "Deutsche Stadt Warschau" angeschaut. Auch polnische Architekten setzten auf die Tabula rasa als Voraussetzung für Erneuerung. Polisiewicz "Wartopia" ist in Berlin ausgestellt (taz Kultur vom 22. Januar 2009)
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Schleichende Autos

Ungewöhnlich ist es schon, von Narva bis Petersburg und von dort bis Vyborg mit dem Rad zu fahren. Eine Etappe zur Umrundung der Ostsee (taz Reise vom 20. September 2008)
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Plötzlich diese Intentsität

Was ist das Faszinierende an Osteuropa? Ist es die Suche nach dem eigenen Orient oder die neue Aktualität von Mitteleuropa nach dem Ende des Eisernen Vorhangs? Ein Bekenntnis (taz Reise vom 13.September 2008)
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Still, langsam, schweigend

Hinter dem Eisernen Vorhang war die Memel lange Zeit in Vergessenheit geraten. Ihren Namen verband man mit deutscher Großmannssucht. Dabei ist die Memel gerade in ihrer Bescheidenheit so berückend (taz Magazin vom 5. Juli 2008)
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"Ich will Menschen porträtieren, die ich mag"

Gerade läuft sein Film "Holunderblüte" in den Kinos. Darin beschreibt der Dokumentarfilmer Volker Koepp das Leben von Kindern im einstigen Ostpreußen, das nun zum Kaliningrader Gebiet und zu Russland gehört. Natur und Geschichte sowie die Menschen, die dort leben, sind sein Thema, auch in zahlreichen Filmen über Brandenburg. Ein Gespräch über Heimat, Preußen und Identität (taz vom 17. März 2008)
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Der Hinterhof von Warschau boomt

Einst war Lódz die größte Textilstadt Europas. Nach der Wende brach die Produktion zusammen. Im Schatten der Hauptstadt scheint Lódz seine Rolle nun gefunden zu haben - als polnischer Billiglohnstandort mit kulturellen Enthusiasten (in: Jahrbuch Polen "Stadt" des Deutschen Polen Instituts 2007)
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Die Oder Baltische Begegnungen

Ein neues Sarajevo nur für Serben
Die bosnische Hauptstadt ist gespaltener denn je. Wahhabitische Islamisten treten aggressiv auf, die serbische Bevölkerung zieht sich zurück, und die Stadtplanung steht im Dienst der Trennung. Serbische Planer entwickeln eine eigene Satellitenstadt (taz Kultur vom 12. November 2007)

Ostseeküste auf zwei Rädern
Eine Reise von Riga und Tallinn mit dem Rad ist längst kein Geheimtipp mehr. Vor allem Estland ist ein Fahrrad-Musterland (aus Uwe Rada/Inka Schwand: Baltische Begegnungen)

Balkanmetropole ohne Plan
Am 1. Januar wird Bulgarien der EU beitreten. Anders als viele Metropolen in Europa wächst die Hauptstadt Sofia rasant. Zur Wende gab es 800.000 Einwohner, heute sind es 2 Millionen. Einen städtebaulichen Plan gibt es nicht. Den soll die EU bringen (taz Kultur vom 29. September 2006)

Die Wiederentdeckung der Oder
Unter Europas Strömen galt die Oder lange als Neutrum. Doch allmählich entwickelt sich links und rechts des Flusses ein Bewusstsein vom gemeinsamen Kulturraum, erwacht das Interesse an den Nachbarn (taz Magazin vom 17. Dezember 2005)

Ein Fortschrittsbericht
In einem Jahr soll Rumänien zur Europäischen Union gehören. Doch in der EU-Kommission macht man sich "ernste Sorgen" über schleppende Reformen. Eine Reise in ein Land, in dem noch vieles wirkt wie aus einer anderen Zeit (taz Magazin vom 11. März 2006)

Die Neuerfindung der Ukraine
Oranger Westen, blauer Osten - so einfach schienen sich in der Berichterstattung die politischen Lager innerhalb der Ukraine zunächst aufzuteilen. Doch während der letzten Woche hat der Konflikt um die Präsidentenwahlen das Modell einer offenen, postsowjetischen Zivilgesellschaft hervorgebracht (taz Kultur vom 3.Dezember 2004)

Kriechströme und Korridore
Europas Osten teilen nicht nur alte und neue Grenzen, sondern auch verschiedene Geschwindigkeiten (Magazin der Berliner Zeitung vom 23. März 2002)

Die Welt hinter der Schranktür
Der Schtetl-Tourismus in Osteuropa ist eine Mischung aus kommerzieller Inszenierung und engagiertem Erinnern. Mit "Schindler's List Tours" durch die Kulissen vergangenen Lebens (taz Magazin vom 23. August 2003)

Zukunft in the Ghetto
In der Altstadt von Vilnius soll das ehemalige jüdische Viertel wieder aufgebaut werden. Das Projekt hat eine heftige Debatte um die Identität Litauens ausgelöst: Wie viel Geschichte verträgt ein Land? (taz Kultur vom 17. August 2002)

Wenn Schmuggler sich rasieren
Die Phase der Basarwirtschaft in Osteuropa ist noch nicht zu Ende. Mit den neuen Außengrenzen Europas wird aber nicht nur eine neue Grenze zwischen Ost und West gezogen, sondern zum Beispiel auch der Ameisenhandel zwischen Sarajevo und dem neuen "Chinesenmarkt" in Budapest durchschnitten (taz Kultur vom 30. Mai 2001)

Warten auf Mr. Bloomfield
In Lodz ist Amerika noch immer eine Metapher der Hoffnung, der Traum vom gelobten Land