themenberlin und brandenburg

Teaser

Berlin und Brandenburg

Ein gemeinsames Bundesland sind Berlin und Brandenburg bislang nicht geworden. Doch die regionale Entwicklung hat auch vor der Hauptstadtregion nicht Halt gemacht. Brandenburger arbeiten in Berlin, Berliner leben in Brandenburg, an den Stadträndern verbinden Regionalparks Stadt und Umland. Doch nicht nur biografisch wachsen Berlin und Brandenburg zusammen. Ein wichtiger Faktor zu Herausbildung einer regionalen Identität sind die Kulturlandschaften zwischen Prignitz und Lausitz, zwischen Uckermark und Fläming. Sie sind Thema nicht nur der jährlichen Kampagnen von Kulturland Brandenburg, sondern auch zahlreicher Raumpioniere, die sowohl auf dem Land als auch in der Stadt leben und arbeiten. Obwohl oder gerade weil Berlin und Brandenburg zum "Armenhaus" Deutschlands gehören, hat sich vielerorts ein gesellschaftliches und kulturelles Laboratorium entwickelt, das auch vor scheinbaren Tabus nicht zurückschreckt. Diesem Denken fühlt sich auch der Schwerpunkt "Berlin und Brandenburg" auf verpflichtet.

"Ohne sie wäre Berlin Provinz"

Zum 600. Jahrestag der Hohenzollernherrschaft in der Mark Brandenburg blickt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit der Ausstellung "Frauensache" auf die Frauen am Hof. Ein Gespräch mit Kuratorin Nadja Bender (b-taz vom 22. August 2015)
lesen Sie weiter ...

"Wir haben den Hunger nach Land unterschätzt"

Kenneth Anders ist schon in den neunziger Jahren von Berlin ins Oderbruch gezogen. Seitdem beschäftigt sich der Kulturwissenschaftler mit der Zukunft der peripheren Räume in Brandneburg. Und warnt davor, dass sie ähnlich entmischt und aufgewertet werden wie in der Stadt (b-taz vom 8. März 2014)
lesen Sie weiter ...

Meine Mütze, mein Kiez, meine Geschichte

Die meisten Berliner Museen haben das Wort Heimat schon aus ihrem Namen gestrichen. Wo sich die Bevölkerung wenig verändert, wird die Lokalgeschichte aber immer noch traditionell erzählt. Je mehr Zuwanderung es gibt, desto größer ist die Lust auf Neues. Eine Spurensuche in Neukölln, Zehlendorf und Marzahn (taz vom 4. Mai 2013)
lesen Sie weiter ...

Ikeas Fall

Zwangsarbeit im DDR-Jugendknast: Robert Strom hat es erlebt. Er musste Lampenfassungen für Ikea fertigen. Eine Begehung (Sonntaz vom 23. Februar 2013)
lesen Sie weiter ...

Neuberliner machen Geschichte

Nach 1937 und den beiden Feiern 1987 verzichtet Berlin bei der 775-Jahr-Feier 2012 ganz auf Inszenierung und feiert die Geschichte der Stadt als Leistung ihrer Zuwanderer. Chapeau (taz vom 27. August 2012)
lesen Sie weiter ...

Das war der Plan

Vor 150 Jahren wurde der Hobrechtplan verabschiedet. Der brachte zwar die Mietskasernen, aber auch die Berliner Mischung. Lange Zeit verpönt, wird das Werk des Ingenieurs James Hobrecht heute gewürdigt (taz vom 30. Juli 2012)
lesen Sie weiter ...

Neues vom Kartoffelkönig

Zu den Mythen um Friedrich II. gehört, dass er die Kartoffel nach Preußen gebracht habe. Stimmt nicht, ist aber im Friedrichjahr eine gute Gelegenheit, sich auf die Spur von König und Knolle zu begeben (taz vom 20. Juli 2012)
lesen Sie weiter ...

Der König und sein Kriegsgericht

300 Jahre Friedrich II.: Das Todesurteil gegen seinen Freund Katte war der Höhepunkt im Konflikt zwischen Kronprinz Friedrich und seinem Vater. Das Köpenicker Schloss stellt den Prozess als Gerichtsdrama aus (taz vom 4. Januar 2012)
lesen Sie weiter ...

"Er war ein großer Egoist"

Und wieder ein Preußenjahr. Anders als die Königin Luise taugt Friedrich II., dessen Geburtstag sich am 24. Januar 2012 zum 300. Mal jährt, aber nicht zur Popfigur. Ein Interview mit dem Friedrich-Biographen Jürgen Luh (taz vom 27. Dezember 2011)
lesen Sie weiter ...

Weltkultur, nah am Wasser gebaut

Das Oderbruch soll Unesco-Weltkulturerbe werden. Der überraschende Vorschlag einer Bürgerinitiative hat Charme, finden selbst Skeptiker. Von der Vergangenheit allein kann die einzigartige Kulturlandschaft aber nicht leben. Sie braucht auch Zukunft (taz vom 4. Februar 2011)
lesen Sie weiter ...

"Ich war ein richtiger Dorflümmel"

Jörg Schönbohm (CDU) hat als Soldat die NVA aufgelöst, als Berliner Innensenator besetzte Häuser geräumt, als Brandenburger Innenminister Rechtsextremen auf die Füße getreten. Jetzt geht er in den Ruhestand (taz vom 12. Oktober 2009).
lesen Sie weiter ...

Neue Wildnis im Oderbruch

Im 18. Jahrhundert war die Trockenlegung des Oderbruchs der Beginn der Umgestaltung der Landschaft in ganz Deutschland. Nun ist seine Zukunft unsicherer denn je. Vier Szenarien bringen Bürger und Bürgermeister der Region auf die Barrikaden (taz vom 19. Juni 2008).
lesen Sie weiter ...

Fontanes andere Wanderungen

Die Ausstellung "Mark und Metropole" beschreibt das Verhältnis von Berlin und Brandenburg auch als wirtschaftliche und kulturelle Kolonisierung. Und erzählt nebenbei vom Trost der Geschichte (taz vom 5. Mai 2008).
lesen Sie weiter ...

Architektur des Abbruchs

Baukultur ist das diesjährige Thema von Kulturland Brandenburg. Auf einer Tagung ging es dabei um Schrumpfung und eine neue Art von Politik. Und was die NPD mit zugezogenen Städtern gemein hat (taz vom 5. Oktober 2006).
lesen Sie weiter ...

Wie ich Neoliberaler wurde

Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, gingen zwei Welten zu Ende, die sich gar nicht so unähnlich waren. Doch was folgte dann? Für die einen war die Wende ein Verlust, für die anderen Neuanfang. Seitdem finde ich sogar Touristen toll (taz vom 8. November 2004)
lesen Sie weiter ...

nach oben
Die Oder Stoffwechsel

Noch viel Raum für Raumpioniere
Schrumpfung ist im Elbe-Elster-Land im Süden Brandenburgs nicht nur Verlust, sondern auch Chance. Dazu bedarf es freilich der Vernetzung von so genannten Raumpionieren - ideenreichen Kleinproduzenten - mit anderen Akteuren vor Ort. So will es die Region aus eigener Kraft schaffen (taz vom 21. Juni 2005).

Luxus der Leere
Forst in der Lausitz ist nicht nur eine schrumpfende, sondern auch eine aussterbende Stadt. Doch was heißt das für die Zukunft? Die Stadt stilllegen? Auf "Raumpioniere" warten? Nein, sagen die Forster und erobern sich ihren Marktplatz selbst (taz vom 24. Juni 2004)

Frühstück für immer
Nach Hoyerswerda kamen einst die Pioniere der DDR: Bergarbeiter, Architekten, Stadtplaner. Sie bauten an der "sozialistischen Stadt". Heute kommen wieder Pioniere nach "Hoywoy" und studieren, wie man eine Stadt abbaut (taz vom 8. November 2003)

Landschaftsbilder aus der Lausitz
Die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land sucht eine Zukunft für das einstige Tagebaurevier zwischen Cottbus und Hoyerswerda - mit einer Collage aus Natur, Tourismus und Industriedenkmälern (taz vom 6. Mai 2002).

Provinz - Metropole - Region
Das war Balsam für die Berliner Seele. Im Sommer 2007 überraschte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einer Homestory über die deutsche Hauptstadt. Ihr Titel: "Großstadt ohne Größenwahn". Von einer selbstbewussten, demokratischen und heiteren Metropole war da zu lesen, die so gar nichts gemein habe mit der Last ihrer Geschichte. (erschienen im Jahrbuch "Stoffwechsel. Brandenburg und Berlin in Bewegung" von Kulturland Brandenburg 2009).