bücherbreslau und Berlin

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DRUCKVERSION Berlin und Breslau

Eine Beziehungsgeschichte

Berlin und Breslau, das waren bis zum Zweiten Weltkrieg zwei Schwestern, die eine größer, die andere kleiner. Beide standen in einem engen Dialog miteinander.

Der Nationalsozialismus brachte Krieg und Zerstörung. Aus Breslau wurde Wrocław. Doch die Beziehung ist nie abgerissen. Inzwischen ist der Dialog zwiwschen beiden Städten so intensiv wie nie. Breslau präsentiert sich als junge, aufregende Kulturstadt. Berlin genießt in Polen Kultstatus. Mitten in Europa haben sich die Schwestern wiedergefunden.

Mateusz Hartwich und Uwe Rada haben deutsche und polnische Autorinnen und Autoren gebeten, über das Verhältnis zwischen Berlin und Breslau, Berlin und Wrocław und Wrocław und Breslau zu schreiben. Das Ergebnis ist ein Panorama, in dem nicht nur die Geschichte ihren Platz hat, sondern auch die lebendige Gegenwart an Spree und Oder, die Kulturszene, das Europa der Vielfalt.

Ergänzt werden die 22 Essays von zwei Fotoessays, die die Berliner Fotografin Ann-Christine Jansson aus Breslau und die Breslauer Fotografin Alicja Kielan aus Berlin mitgebracht haben.

Mateusz Hartwich/Uwe Rada (Hg.): Berlin und Breslau. Eine Beziehungsgeschichte. 184 Seiten mit Abbildungen. ISBN: 978-3-8148-0222-0. Erscheint im Mai 2016 im Bebra-Verlag, 16 Euro


Inhalt

Mateusz Hartwich/Uwe Rada: Zwei ungleiche Schwestern
Wolfgang Thierse: Breslau. Meine Geburtsstadt
Artur Becker. Wrocław und Berlin. Eine Annäherung
Magdalena Parys: Hab keine Wahl. Muss nach Breslau
Krzysztof Ruchniewicz: Eine doppelte Stadtgeschichte
Irina Modrow: Wie die Berliner Universität auch Breslau zugute kam
Beate Störkuhl: Im Dialog mit Berlin. Breslauer Moderne 1900-1933
Mateusz Hartwich: Bevölkerungsaustausch nach 1945
Agata Gabiś: Wiederaufbau nach dem Krieg
Robert Żurek: Der Bischofsbrief von 1965 oder: Der schwierige Weg zur Versöhnung
Andrzej Dębski: Abgedreht. Berlin und Breslau in der Filmgeschichte
Roswitha Schieb: Schlesische Spuren an der Spree
Jerzy Kichler: Wiedergewonnene jüdische Geschichte
Lisa Höhenleitner: Das Oppenheim-Haus erzählt nicht nur eine Geschichte
Vasco Kretschmann: Das Breslauer Stadtmuseum im ehemaligen preußischen Residenzschloss
Wolfgang Templin: Breslau inspiriert die DDR-Opposition
Katarzyna Roj: Blick zurück nach vorn
Katarzyna Wielga-Skolimowska/Jacek Skolimowski: Mehr Nachhaltigkeit
Uwe Rada: Raum für Pioniere. Wrocław Nadodrze und Berlin Kreuzberg
Bogdan Twardochleb: Oderpartnerschaft. Nicht den Schwung verlieren
Volker Hassemer: Was kann eine Kulturhauptstadt Europas?
Krzysztof Czyżewski: Das Breslauer Laboratorium der Kultur
Ann-Christine Jansson, Berlin: Mein Breslau
Alicja Kielan, Breslau: Mein Berlin
Chronik
Autoren

Reaktionen

"Die beiden Herausgeber Uwe Rada und Mateusz Hartwich haben sowohl vom Alter wie auch von der Sichtweise her ganz Unterschiedliches zusammengetragen. (...) Ein vielschichtiges Panorama."
Danuta Görnandt im rbb-Kulturradio

"Wahrscheinlich das wichtigste Buch, das im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt erscheint."
Der Breslauer Stadtschreiber Marko Martin in seinem Blog



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Informationen bei Bebra
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Berlin und Breslau im Inforadio
Ute Büsing und Uwe Rada im Gespräch über "Berlin und Breslau. Eine Beziehungsgeschichte"bei Inforadio "Quergelesen"

Raum für Pioniere
Dass Breslau Europäische Kulturhauptstadt wurde, hat auch mit dem Gründerzeitquartier Nadodrze zu tun. Wie Kreuzberg in es ein Symbol des Aufbruchs (taz vom 17. Mai 2016)

Breslau will europäisch bleiben
Bei den Feierlichkeiten zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahrs 2016 setzte die Stadt an der Oder ein klares Signal für ein demokratisches Polen (taz-Kultur vom 19. Januar 2016)

Europa ist mehr als ein Event
Breslau wird 2016 Europas Kulturhauptstadt. Die Stadt ist ein Ort des zivilen Ungehorsams. Aber um die hochgesteckten Ziele zu erreichen, muss die Generation der Solidarność den Weg für die Jungen freimachen​ (taz-zwei vom 22. Juli 2015)

Anarchie ist echt anstrengend
Europa statt Nationalismus: Polens Ratspräsidentschaft zeigt sich auf dem europäischen Kulturkongress in Breslau von der überraschenden Seite – und öffnet sich der kulturellen Linken (taz Kultur vom 12. September 2011)